Informatinen und Erklärungen zu IP-Adressen.

In dieser Kategorie beschäftigen wir uns mit der etwas technischeren Seite der IP-Adressen. Unter anderem gibt es genaue Erklärungen wie es sich verhält, wenn man entweder eine dynamische oder feste IP Adresse vom Provider zugewiesen bekommt und wie man dies ändern kann. Zudem werden die Vor- und Nachteile der jeweiligen Sitation geschildert. In einem weiteren Artikel erklären wir, wozu man überhaupt eine IP-Adresse benötigt.

IPv4 und IPv6

Wie schon auf der Startseite erklärt ist die IP-Adresse die Anschrift ihres Computers und dies geschieht zum aktuellen Zeitpunkt nach Protokoll IPv4 oder IPv6. IPv6 ist übrigens keine Weiterentwicklung von IPv4, sondern ein eigenständiges Protokoll. Dadurch ist es nicht abwärtskompatibel, wodurch bei der Umstellung für Provider eine ganz neue Hardware benötigt wird. Hier eine Auflistung der technischen Daten der beiden Protokolle.

IPv4
  • 4 294 967 296 Adressen
  • DHCP Konfiguration
  • Header: Checksumme, variable Länge, Framentierung im Header, keine Sicherheit
  • Sicherheit: es müssen höhere Schichten bemüht werden
  • Quality of Service: Type of Sevice zur Priorisierung (ToS)
IPv6
  • ~3,4 x 10hoch38 Adressen (340 Sextillionen)
  • Autokonfiguration via SLAAC
  • Header: Überprüfung auf höherer Schicht, fest vorgeschriebene Größe, Gramentierung im Extension Header, IPsec über Extension Header
  • Sicherheit: IPsec via Extension Header eine direkte Integration
  • Quality of Service: im Header via Traffic Class ist die Prio anzugeben

Zu Beginn des Internets waren die knapp 4 Milliarden IP-Adressen des IPv4 für mehr als ausreichend befunden worden, doch schon 1986 fing man mit der Arbeit am Nachfolger an. Die enorme zusätzliche Anzahl an IP-Adressenkann auch die nächsten Jahrzehnte dem Ansturm von Einzelgeräten standhalten. Neben dieser unvorstellbar großen Anzahl an neuen Adressen ist die verbesserte Geschwindigkeit ein weiterer signifikanter Vorteil von IPv6.

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